Merger - Fusionsprozess aus Belegschaftssicht


Eine Fusion wird über betriebswirtschaftliche Kennzahlen, über Geschäfts- oder Unternehmensanteile und ggf. über Mehrheiten definiert.
Mit dem englischsprachigen Begriff Merger wird eine Fusion bezeichnet, bei der es sich um den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen handelt, mit dem Ziel, eine größere und bessere Position am Markt zu erlangen.

Der Begriff Merger wird vor allem verwendet, wenn der Merger unter gleichberechtigten Partnern durchgeführt wird, während bei einer Übernahme der Käufer die uneingeschränkte Kontrolle übernimmt. Gleichzeitig werden beim Merger oftmals ausschließlich die kapitalen Anteile fusioniert, allenfalls noch die oberste(n) Führungsebene(n).

Die operativen Einheiten und das dazugehörige Personal bleibt vielfach auf der Strecke. Während sich die Geschäftsführungsebenen einvernehmlich "in den Armen liegen" und sich über die gelungene Fusion freuen, bleiben die unterschiedlichen Kulturen der mittleren und unteren Führungsebenen der fusionierenden Unternehmen weitestgehend unberücksichtigt. Das schafft viel Raum für noch mehr Konflikte!

Katastrophale operative und damit negative betriebswirtschaftliche Ergebnisse gefährden den Erfolg der Fusion, wenn die unterschiedlichen Führungs- oder Unternehmenskulturen nicht frühzeitig oder gar nicht offen gemacht, transparent kommuniziert und wahrhaftig fusionsfähig gemacht wurden.

Bedienen Sie sich frühzeitig der Fachkräfte, die Fusion konstruktiv erlebbar machen.