BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagement (gem. §84 SGB IX - §167 SGB IX n.F.)


Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) stellt den rechtlichen Rahmen für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, wie mit Beschäftigten umzugehen ist, die mehr als 6 Wochen innnerhalb der vergangenen 12 Monate arbeitsunfähig erkrankt sind. Dabei ist es unerheblich, ob die Krankheitsphase in einem zusammenhängenden Zeitraum oder unterbrochen erreicht wurde und ob es sich um ein und die selbe Diagnose oder um verschiedene Diagnosen handelt.

Wir gestalten für ihr Unternehmen, diesen offenen Suchprozess kooperativ mit allen Beteiligten, um Möglichkeiten zu finden, wie AU-Zeiten reduziert werden können. Dabei ergeben sich ganz unterschiedliche Maßnahmen, mit denen Arbeitsbedingungen oder Arbeitsabläufe verbessert und die Beanspruchung der Belegschaft reduziert werden kann.

Zunehmend steht die Reduzierung psychischer Beanspruchungen im Fokus.

Chancen für das Unternehmen
  1. Reduzierung von Zeiten der Arbeitsunfähigkeit
  2. Frühzeitige Vorbereitung des Betriebes auf den demografischen Wandel: älter werdende Belegschaft
  3. Positive Auswirkungen auf Mitarbeiterzufriedenheit und Identifikation mit dem Betrieb
  4. Positiver Imagefaktor durch kompetente und weitblickende Personalarbeit
  5. Inanspruchnahme externer Leistungen
  6. Schnellere Abwicklung von Kündigungsverfahren
  7. Mehr Rechtssicherheit bei krankheitsbedingter Kündigung

Chancen für die Mitarbeiter
  1. Betrieblichen Ursachen der Arbeitsunfähigkeit wird nachgegangen
  2. Vorbeugung drohender Chronifizierung
  3. Veränderungen in der Arbeitsorganisation
  4. Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  5. Reduzierung psychischer Stressfaktoren
  6. Stufenweise Wiedereingliederung nach längerer Krankheit

Das neue SGB IX tritt überwiegend am 1.1.2018, teils am 1.1.2020 in Kraft. § 167 SGB IX n.F. tritt am 1.1.2018 in Kraft.